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Dragon Quest II

15 Jan 2007

Dragon Quest II Logo
Entwickler Chunsoft
Publisher Enix
System NES, MSX
Release JPN: 26.1.1987
USA: 12.1990
Remake SNES (mit DQI)
Release JPN: 18.12.1993
Remake GBC (mit DQI)
Release JPN: 23.9.1999
USA: 27.9.1999
Die erste Dragon Quest PartyNicht lange nach dem ersten Teil erschien mit Dragon Quest II: The Gods of Evil Spirits der zweite Teil der Roto Trilogie für Nintendos Famicom, und später als Dragon Warrior II auch in Amerika für das Nintendo Entertainment System.

Story

Die Geschichte beginnt 100 Jahre nach den Ereignissen des Vorgäners. Der Held aus dem ersten Teil hat seine Drohung wahr gemacht und weit ausserhalb von Alefgard sein Königreich aufgebaut und etliche Kinder in die Welt gesetzt. Mittlerweile haben die Kindeskinder von Lady Lora und dem Nachfahren Rotos drei Reiche erschlossen: Das nach der Prinzessin benannte Lorasia, sowie Cannock und Moonbrook. In letzterem wird in der Vorgeschichte des Spiels der ungetrübte Frieden plötzlich gestört: Aus heiterem Himmel tauchen üble Gegner auf, die die gesamte Folgschaft des Königs ausrotten und Schloß Moonbrooke dem Erdboden gleich machen. Lediglich die Prinzessin konnte fliehen, sowie ein treuer Soldat des Königs, der mit letzter Müh und Not Lorasia erreicht, und die schlimmen Nachrichten dem dort ansässigen König überbringt: Der böse Zauberer Hargon hat erneut Unheil über das Land gebracht, und ist auf dem besten Weg, das ultimative Böse heraufzubeschwören. Als direktester Nachfahre Rotos und als Prinz von Lorasia, ist es eure Aufgabe Hargons Treiben ein Ende zu setzen, und erneut Frieden über das Land zu bringen.

Gameplay

Die wichtigste NeuerungIm Vergleich zum Vorgänger muss die Quest nicht alleine bewältigt werden. Mit Unterstützung von eurem Cousin ausCannock und der irgendwie ebenfalls verwandten Prinzessin aus Moonbrook wird die erste Dragon Quest Party gebildet. Allerdings kennen eure Gegner mittlerweile auch diesen Trick, so trefft ihr auf verschieden zusammengestellte Gegnertruppen, die euch das Leben schwer machen wollen. Damit sind auch schon die beiden wichtigsten Erneuerungen im Gameplay erwähnt, bleiben noch: Die viermal so große Spielwelt, die viermal so große Gegneranzahl und etliche, düstere Dungeons und geheimnisvolle Welten. Im Ernst, es gibt viel neues zu entdecken, und einige aus den späteren Teilen bekannte Elemente feiern in Dragon Quest II ihre Premiere: So könnt ihr per Schiff zu entfernten Ländern reisen (und als kleinen Gag die etwas geschrumpfte Welt Alefgard aus dem ersten Teil betreten), ein Blatt des Weltbaums pflücken, Ras Spiegel finden, den Leuchtturm das erste Mal besteigen und die ersten Dragon Quest Bunnygirls bewundern. Auch sind die Schlüssel des ersten Teils dem mehrstufigen Schlüsselsystem aus Silber- und Goldschlüssel gewichen, und mit der Lotterie ist ein Vorläufer des Casinos zu finden. Zusammenfassend kann man sagen, dass ihr durchaus viel mehr Zeit mit dem Spiel verbringen werdet, und ein weit ausbalanciertes Gameplay vorfinden könnt, als noch im ersten Teil. Dafür hat sich allerdings auf der technischen Seite weniger getan. Die Grafik ist ziemlich ähnlich, rein etwas verbesserte Animationen bei den Charakteren sind erwähnenswert. Mit der doch stark gewachsenen Größe des Spiels mussten aus Platzmangel leidern die Hintergründe bei den Kämpfen weichen, und sind für Dragon Quest II nur im SNES Remake zu finden. Bei der englischen Übersetzung hat man wieder allerhand verändert. So spricht man im 1989 erschienenen NES Dragon Warrior wieder in altbritisch und musste Dank Nintendo of Americas Qualitätsrichtlinien sämtliches Material, das in gewisser Weise aufreibend hätte sein können, entfernen. So wurden sämtliche christlichen Objekte entfernt, und Särge durch Geister ausgetauscht. Dafür hat die amerikanische Fassung wieder einen Batteriespeicher statt des Passwortsystems und ein hübsches Intro spendiert bekommen.

Remakes

Zusammen mit Teil 1 erschien Dragon Quest II als Remake sowohl für das SNES als auch für den Gameboy Color. Die SNES Fassung verwendet dabei die Engine aus Dragon Quest V und sieht dementsprechend großartig aus. Leider ist diese Version nie ausserhalb Japans erschienen, es gibt allerdings schon gute Fanübersetzungen. Das Gameboy Color Remake basiert auf der SNES Fassung und gilt dank der offiziellen und überarbeiteten amerikanschen Neuübersetzung als die momentan wohl spielbarste und beste Version, und ist jedem ans Herz zu legen, der sich heute noch mit dem Spiel beschäftigen will. Die Guides auf diesen Seiten basieren auf jener GBC Fassung.